Nahrungsergänzungsmittel

Definition

Wir widmen diesen Artikel den Nahrungsergänzungsmitteln, die momentan weit verbreitet sind. Mehr als 25% der Frauen und 15% der Männer konsumieren regelmäßig Nahrungsergänzungsmittel. Die Tendenz ist steigend, besonders im Winter oder beim Saisonwechsel greifen immer mehr Leute danach. Nahrungsergänzungsmittel dienen allerdings nur dazu, die Nahrung zu vervollständigen und sollen diese nicht ersetzen. Im Gegenteil, bei gesunder und ausgewogener Ernährung sind solche Zusätze nicht notwendig. Sie können allerdings in bestimmten Situationen Mängel beheben. Die Einnahme von Vitaminen zum Beispiel, kann den Organismus stärken und Müdigkeit beheben.

Ergänzungsmittel sind in verschiedenen Formen zu finden: Tabletten, Ampullen oder auch Kapseln. Sie können in Apotheken, Supermärkten, Diätgeschäften oder im Internet gekauft werden. In den meisten Fällen werden sie heutzutage in Apotheken erworben, obwohl die Krankenkassen keine Kosten übernehmen. Am gefragtesten sind Nahrungsergänzungsmittel zum Abnehmen.

Meistens werden Nahrungsergänzungsmittel in drei Kategorien unterteilt:

  • Abnehmen
  • Beauty (Anti-Aging, …)
  • Wohlsein (Anti-Stress, Anti-Müdigkeit, Schwangerschaft, Wechseljahre, Anti-Cholesterol, Immunität steigern, …)

Müdigkeit

Quelle: http://sante-medecine.journaldesfemmes.com/

Der Inhalt variiert je nach gewünschtem Effekt. Die bekanntesten Inhaltsstoffe sind:

  • Vitamine
  • Minerale
  • Probiotika
  • Pflanzen
  • Schlacken
  • Essentielle Fettsäuren
  • Antioxydans
  • Aminosäuren

Nahrungsergänzungsmittel

Quelle: http://www.lexpress.fr/

Für wen sind Nahrungsergänzungsmittel gedacht?

In erster Linie sind Nahrungsergänzungsmittel für Personen mit Mangelerscheinungen, schwangere oder sich in der Menopause befindende Frauen, ältere Menschen oder Personen mit psychischen Problemen (wie Müdigkeit oder Stress) oder Verdauungsproblemen. Personen mit venösen Erkrankungen oder Knochen- oder Gelenkproblemen (wie Osteoporose oder Rheuma) können ebenfalls betroffen sein.

Welches ist das Richtige?

Vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ist es wichtig, den Rat eines Arztes einzuholen, der Ihnen das passende Mittel verschreibt.

  • Im Winter ist Vitamin C sehr gefragt, um Müdigkeit zu lindern und Energie zu geben. Es kann ebenfalls Erkältungen, Grippen oder anderen Krankheiten vorbeugen. Vitamin C kann ebenfalls in Zitrusfrüchten, Kohl, Kiwis und vielen anderen Obst- und Gemüsesorten gefunden werden.
  • Eine andere Lösung gegen Müdigkeit kann Magnesium sein.
  • Die Klette ist für ihren positiven Einfluss auf Haut, Nägel und Haare bekannt (sie wird zum Beispiel gegen Akne verwendet).
  • Bei Schlafstörungen kann der Arzt Hopfen, Baldrian oder Linde empfehlen.

Diese Liste ist unvollständig und dient nur dazu, Ihnen einen Überblick über verschiedene Verwendungsmöglichkeiten zu geben. Mehr Informationen über die verschiedenen verfügbaren Produkte erhalten Sie bei Ihrem Arzt.

Was Sie wissen sollten?

Wie oben bereits erwähnt, können Nahrungsergänzungsmittel die Nahrung vervollständigen, es handelt sich aber keineswegs um ein Wundermittel. Und obwohl Nahrungsergänzungsmittel nicht als Medikamente gelten, sollte man trotzdem seinen Arzt (oder Apotheker) vor jeder Einnahme fragen und eventuell vorher Tests durchführen. Dies betrifft besonders schwangere Frauen, für die eine ärztliche Meinung unabdingbar ist. Ihr Arzt verschreibt Ihnen eventuell ein Mittel, das an Ihre Ernährung angepasst ist und ebenfalls auf andere Medikamente abgestimmt ist, die sie bereits einnehmen, da sonst Nebenwirkungen auftreten können. Er kümmert sich natürlich auch um die medizinische Betreuung, um unerwünschte Nebeneffekte schnell erkennen zu können, wie zum Beispiel Probleme mit der Leber, Herz-Kreislauf-Probleme oder Allergien.

Da es sich nicht um Medikamente handelt, sind Hersteller nicht verpflichtet, Nebenwirkungen aufzulisten oder die Mittel auf Toxizität zu prüfen. Nahrungsergänzungsmittel entsprechen allerdings den Anforderungen der EU, deswegen sollte man sie ausschließlich in Apotheken erwerben. Im Internet erworbene Produkte können fehlerhaft sein.

Ebenfalls von großer Wichtigkeit ist die Einhaltung der Dosis und der vorgeschriebenen Einnahmedauer und man sollte darauf achten, nicht mehrere Mittel gleichzeitig einzunehmen. Diese könnten sich sonst gegenseitig beeinflussen und es besteht die Gefahr einer Überdosis. Es ist also wichtig, seinen Behandlungsplan einzuhalten und die Nahrungsergänzungsmittel in einer Pillendose aufzubewahren, als wären es Medikamente. Außerdem sollten sie nicht in der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.

Quellen: www.lanutrition.fr, www.anses.fr, http://sante.journaldesfemmes.com