Die Wechseljahre – eine obligatorische Etappe im Leben einer Frau

Definition

Die Wechseljahre (oder auch Menopause genannt) kennzeichnen das Ende der zeugungsfähigen Phase einer Frau im Alter von ungefähr 50 Jahren (zwischen 45 und 55). Es handelt sich um einen natürlichen Prozess, den eine Frau zwangsläufig durchläuft. Die Wechseljahre sind dementsprechend keine Krankheit.

In Frankreich befinden sich circa 10 Millionen Frauen in den Wechseljahren. Der Körper produziert hierbei immer weniger Sexualhormone (Östrogene und Progesterone), was einen Ausfall des Eisprungs und der Menstruation zur Folge hat. Bevor eine Frau in die Wechseljahre kommt, durchläuft sie die „Prämenopause“, die fruchtbare Phase nach der Pubertät, und die „Perimenopause“, eine Phase, die in den meisten Fällen zwischen zwei und sieben Jahre andauert, und in der die Anzahl der weiblichen Hormone stetig sinkt.

Hormonkonzentration

Quelle: www.kade.de

Symptome

Der Hormonmangel kann mehrere Symptome auslösen, die von Frau zu Frau unterschiedlich sind. Einige Frauen stellen neben dem Ausbleiben der Menstruation keine weiteren Symptome fest. Andere wiederum leiden an Hitzewallungen, plötzlichen Stimmungsumschwüngen oder sogar Depression, Schlafstörungen, nächtlichen Schweißausbrüchen, Harnwegsinfektionen, vaginaler Trockenheit, die oft eine verringerte Libido zur Folge hat, Gewichtszunahme oder trockene Haut oder Haare. Sich in den Wechseljahren befindende Frauen sind ebenfalls anfälliger für Infarkte und Osteoporose. Ungefähr 40% der Frauen über 50 leiden an Osteoporose.

Frau in den Wechseljahren

Quelle: http://www.askdoctork.com/

Vorbeugung

Da es sich bei den Wechseljahren um einen natürlichen Prozess handelt, können sie nicht vermieden werden. Allerdings können die Symptome gemindert werden. Beispielsweise wird vom Rauchen abgeraten, da dies das Eintreten der Menopause ein bis zwei Jahre verfrühen kann. Außerdem kann das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch einen verminderten Konsum von Kaffee und Alkohol, eine regelmäßige körperliche Bewegung und eine gesunde Ernährung vermindert werden. Fettleibigkeit kann zudem das spätere Eintreten der Menopause zur Folge haben.

Um Krankheiten vorzubeugen, die durch die Wechseljahre verursacht werden, wird empfohlen, regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen und alle zwei Jahre eine Mammographie als Vorsorge für Brustkrebs zu machen.

Behandlung

Es gibt keine Medikamente, um die Wechseljahre "zu heilen", aber verschiedene Arten von Behandlungen können Frauen in den Wechseljahren entlasten und die Symptome lindern. Um den Hormonmangel auszugleichen, gibt es eine Hormontherapie. Einige Krankheiten erlauben allerdings nicht die Einnahme von Hormonen und wiederum andere Frauen vertragen diese nicht. Außerdem kann eine Hormontherapie das Risiko von Brustkrebs, Venenentzündungen oder Schlaganfällen erhöhen. Des Weiteren sind bei der Behandlung mit Hormonen Nebenwirkungen wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Gewichtszunahme oder eine Spannung der Brüste nicht selten.

Frauen, die keine Hormone nehmen wollen oder können, stehen folgende Behandlungen zur Wahl:

  • Nahrungsergänzungsmittel
  • Pflanzenheilkunde
  • Aromatherapie
  • Homöopathie

Diese Behandlungen können verschiedene Formen annehmen: Tabletten, Pflaster, Gele, Nasenspülungen… Um Ihren Behandlungsplan besser einhalten zu können und weniger Einnahmen zu vergessen, bietet Pilbox Ihnen ein großes Sortiment an Tages-, Wochen- und spezifischen Medikamentenspendern für Nahrungsergänzungsmittel und homöopathische Mittel an.

Quellen: http://www.topsante.com/, http://sante-medecine.journaldesfemmes.com/, http://www.passeportsante.net/, http://www.doctissimo.fr/