Herzinsuffizienz: außer Atem

Definition

Herzinsuffizienz oder Herzschwäche ist eine Krankheit, die in den meisten Fällen nach einer Herzkrankheit, zum Beispiel einem Herzanfall, auftritt und das Herz daran hindert, ausreichend Blut in Umlauf zu bringen, da der Herzmuskel zu schwach ist. Hierdurch erhalten der ganze Körper und besonders die Nieren nicht genügend Blut und können nicht mehr normal funktionieren.

Quelle: Novartis Pharma GmbH, Nürnberg und Wien

Jeder fünfte Mensch wird in seinem Leben an Herzinsuffizienz erkranken. Diese kann entweder einen Teil des Herzens (man spricht in diesem Fall Links- oder Rechtsinsuffizienz) oder das ganze Herz betreffen, hier spricht man von Globalinsuffizienz. Die Entwicklung dieser Krankheit ist chronisch. Sie tritt außerdem immer häufiger auf wegen des zunehmenden Alters der Bevölkerung, wodurch mehr und mehr Personen an Herzkrankheiten leiden. Anders als man jedoch vermuten könnte, handelt es sich nicht nur um eine Alterskrankheit. Auch Kinder und schwangere Frauen können Risikopersonen sein.

Zu den Symptomen gehören Atemlosigkeit, Müdigkeit und Erschöpfung, Appetitlosigkeit oder auch plötzliche Gewichtszunahme, Ansammlung von Flüssigkeiten in der Lunge oder anderen Körperteilen, besonders in den Knöcheln und den Füßen. Diese Ansammlung von Flüssigkeiten ist die Folge der Funktionsstörung der Nieren durch eine schlechte Blutversorgung. Zu viel Flüssigkeit in der Lunge erschwert das Atmen und kann ein Lungenödem zur Folge haben, das tödlich verläuft, wenn es nicht schnell behandelt wird.

Einer von fünf Menschen wird in seinem Leben

an Herzschwäche erkranken.

(Novartis Pharma GmbH, Nürnberg und Wien)

Ursachen von Herzinsuffizienz

Die häufigsten Ursachen sind ein beschädigter Herzmuskel nach einem Herzanfall, nicht behandelter Bluthochdruck oder ein ungesunder Lebensstil.

Hier ist eine unvollständige Liste der möglichen Ursachen einer Herzschwäche:

  • Schlechtes Funktionieren der Herzklappen
  • Infektion, die eine Entzündung des Herzmuskels verursacht (Endokarditis oder Myokarditis)
  • Alkohol- und Drogenmissbrauch
  • Diabetis
  • Fettleibigkeit oder Übergewicht
  • Erhöhter Cholesterinspiegel
  • Herzmuskelerkrankung, dessen Herkunft unbekannt ist
  • Andere Gesundheitsprobleme, z.B. eine Schilddrüsenerkrankung oder eine Anämie

Vorbeugung & Behandlung

Es gibt kein Heilprogramm für Herzinsuffizienz, aber die Möglichkeit, die Krankheit zu kontrollieren, indem man seine Gewohnheiten ändert, vor allem in Bezug auf Ernährung und Bewegung. Dies stärt das Herz, damit das Blus besser zirkulieren kann. Betroffene Personen und jene, die einer Herzinsuffizienz vorbeugen möchten, sollten folgende Anweisungen beachten (Liste unvollständig):

  • Wenig Salz (Natrium) konsumieren, nicht mehr als 1.500/2.000 mg pro Tag
  • Wenig Fett konsumieren
  • Vollkornprodukte konsumieren
  • Viele Ballaststoffe konsumieren
  • Viel frisches Obst und Gemüse essen
  • Fettarmes Fleisch bevorzugen
  • Nicht mehr als 1,5 bis 2 Liter pro Tag trinken
  • Alkohol- und Kaffeekonsum senken
  • Rauchen vermeiden
  • Ausreichend schlafen und Stress vermeiden

Außerdem gibt es verschiedene Medikamententypen, um die Lebensqualität der an Herzschwäche erkrankten Personen zu verbessern. Ebenfalls kann je nach Grad der Erkrankung ein chirurgischer Eingriff in Erwägung gezogen werden. Für mehr Informationen, kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt. Dieser kann eine Reihe von Tests (Blutwerte, ECG, Belastungstest, Koronarangiographie) durchführen, um festzustellen, ob Sie an Herzinsuffizienz leiden.

Quellen: www.fmcoeur.comwww.sante-medecine.journaldesfemmes.com

Eine Auswahl an Medikamentenspendern für Herzinsuffizienz

Um die Herzinsuffizienz kontrollieren zu können, ist es wichtig, seine Medikamente regelmäßig einzunehmen. Damit Sie keine Medikamenteneinnahme verpassen, bietet Pilbox Ihnen verschiedene Medikamentenspender an, um Ihren Alltag und die Behandlung zu erleichtern. Das Modell Pilbox Smart ist besonders für die Behandlung von Herzerkrankungen geeignet durch die Schlitze, die für die Aufbewahrung von pulverförmigen Arzneimitteln konzipiert wurden.

Medikamentenspender für Herzkreislauferkrankungen